PERFORMANCE

VERGESSEN WERDEN -SICH IM SELBST- UND FREMBILD BEWEGEN

Ein Projekt von Lara Dolgner

Mit ihrer Arbeit „vergessen werden – sich im Selbst- und Fremdbild bewegend“ untersucht Lara Dolgner die fragile Beziehung zwischen Selbstwahrnehmung und der Sichtbarkeit im Blick der anderen. Wie entsteht Identität, wenn das eigene Bild ständig zwischen innerem Empfinden und äußerer Wahrnehmung vermittelt wird?

In den videografisch dokumentierten Performances wird der Alltag zur Bühne der Selbstinszenierung. Masken, Schminke und die Perspektive des Selfies fungieren als Mittel, mit denen sich das Verhältnis von Selbst- und Fremdbild sichtbar verschiebt. Diese szenischen Bilder überlagern sich zugleich mit der Malerei und werden zu einem Ort, an dem Bilder verändert und wieder vergessen werden. Diese Überlagerung unterschiedlicher Bilder und Perspektiven setzt sich in der Live-Performance fort. Körper, Projektion und Blick des Publikums verschränken sich zu einem momenthaften Bild. Der Ausstellungsraum selbst wird zu einem Ort, an dem Selbst- und Fremdwahrnehmung unmittelbar aufeinandertreffen und sich immer wieder neu überlagern.

///

Lara Dolgner studiert seit 2020 Kunst und Geschichte im Lehramt und präsentiert mit ihrer Ausstellung ihre Abschlussarbeit. Mit der Performance Art erschließt sie sich eine gänzlich neue künstlerische Ausdrucksform.

Zuvor arbeitete sie vor allem im Medium der Malerei, in dem sie ihre künstlerische Praxis über einen längeren Zeitraum entwickelte. Die Performance erweitert diese bisherige Arbeit nun um eine körperliche und situative Dimension.

18.03.2026 - 10.04.2026

11m3 Projektraum wird finanziert durch die Unterstützung von: